Aus meinem Praxisalltag


"Eltern werden ist nicht schwer - Eltern sein mitunter sehr."

 

Eltern, die nur das Beste für ihre Kinder möchten und auch alles in ihrer Macht stehende dafür tun,

geraten oft an ihre eigenen, persönlichen Grenze.

Sie fragen sich, was mit ihnen selbst oder den Kindern los ist.

  

Persönliche Belastungsgrenzen erkennen wir daran, dass wir uns in einigen Situationen nervlich nicht so widerstandsfähig fühlen, wie in anderen Situationen.

Das muss sich nicht ausschließlich im "an die Decke gehen" zeigen, es kann sich ebenso im sich-häufig-Sorgen -machen äußern, oder sich im ängstlichen Umgang mit den Kindern zeigen.

So kann es vielleicht sein, dass man seine Grenze spürt, sobald unsere Kinder gewisse Verhaltensmuster an den Tag legen, wie z.B. aggressives Verhalten zeigen, mit dem Essen herumspielen, Widerworte geben, nicht hören, wenn wir eine Anweisung geben, zu hoch klettern, alleine ihre Dinge erledigen wollen, nicht alleine schlafen wollen, ein schlechte Essverhalten zeigen,etc. Da fallen Euch sicher noch so einige, persönliche Paradebeispiele ein.

 

Deutlich fühlt man, dass die persönliche Belastungsgrenze überschritten ist und gewisse Situationen dann meist nur mit unangemessenem Verhalten geklärt werden können.

 

Dies geht nicht selten mit einem schlechten Gewissen dem Kind gegenüber einher und lässt an den eigenen Elternqualitäten zweifeln.

 

Irgendetwas hat sich irgendwann unbemerkt eingeschlichen und fühlt sich für alle Beteiligten nicht mehr gut an.

 

Nur was genau? 

Und wie können wir besser mit unseren persönlichen Grenzen umgehen?

 

Der erste, wertvolle Schritt ist bereits getan - man erkennt, dass etwas nicht stimmt, und dass sich etwas ändern sollte.

 

So geht es vielen Eltern, die wertvolle Erkenntnisse, Unterstützung, Neuorientierung und Erleichterung in meinen Beratungeseinheiten finden.

 

Wertvolles vor allem in Bezug auf SICH.

 

Sie erkennen:

  • welche Bindungs-und Beziehungsmuster in ihnen herrschen und sie im Zusammenspiel mit ihren Kindern blockieren können
  • wie die Zusammenhänge ihrer Befindlichkeiten sind und mit dem Verhalten ihrer Kinder zusammenspielen
  • dass sie gegebenenfalls eigene, seelische Wunden bearbeiten und versorgen können